| Die Herausforderung: Lokalkolorit für Globalplayer |
| Bekannte Marken sind überall auf der Welt zu Hause. Auch das Einkaufszentrum PEP ist Ausdruck der zunehmenden Globalisierung des Konsums. Um so wichtiger war es uns, einen Ort von eigener Identität zu schaffen, der fernöstliche Kultur und modernes Weltbürgertum verbindet. |
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| Foto: Christian Haasz, Tittling |
| Kerstin Heyroth: 'In einer Welt, in der kulturelle Identität zunehmend verloren geht, möchten wir mit unserer Architektur visuellen Halt geben und Raumbilder schaffen, die Tradition und Modernität vereinen.' |
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| Das Konzept: Asiatische Ästhetik im europäischen Kontext |
Textilien und Ornamente zählen zu den festen Gestaltungselementen in der asiatischen Architektur und Lebenskultur. Stoffparavents werden ebenso seit Jahrhunderten verwendet wie erlesene Wandbehänge mit Blumendekor. Angeregt von dieser Tradition entwickelten wir das Motiv einer stilisierten Orchidee. Als Blickfang ziert sie die geschwungene, bordeauxrote Tresenwand, die als Leitelement die Fassadenfront durchdringt.
Schon von Weitem leuchten die Orchideen und laden den Besucher ein, unter einer Reihe luftiger Zeltdächer asiatische Esskultur zu entdecken. In Anlehnung an die fernöstliche Architektur trifft auch im cocos München Verspieltheit auf klare Formen. Die sanft geschwungene Wand und das zarte Dekor kontrastieren mit dem schlichten weißen Mobiliar.
Elegante Lampen, deren Form an Wassertropfen erinnert, schlagen eine Brücke zwischen dem leichten Himmelszelt und dem erdigen Fußboden. |
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